Im Rahmen der feierlichen Grundsteinlegung auf der Baustelle der Senioren-Dependance in Ronneburg lobte der Einrichtungsleiter der Senioren-Dependancen, Michael Mandt, die Baufortschritte und erklärte: „Jetzt wo der Rohbau zur Hälfte fertig gestellt ist, nimmt die Senioren-Dependance endlich Gestalt an. Man erkennt bereits den offenen und leicht zugänglichen Charakter des Hauses." Die Einrichtung ist eine von vier Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland, die unter der Trägerschaft der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises entstehen und die Versorgung von älteren und pflegebedürftigen Menschen in vertrauter Umgebung ermöglichen. Dieses Konzept spiegelt sich auch in der Architektur der Gebäude wieder, die sich durch kleinräumige und übersichtliche Strukturen auszeichnen und den hier lebenden Menschen im Alltag die Orientierung erleichtern. Das Gelände des ehemaligen Festplatzes im Ortsteil Hüttengesäß, in der Nähe der Bahnhofstraße und des Fallbachs, bietet beste Voraussetzungen für die Pflegeeinrichtung mit 36 Einzelappartements. Die zentrale Lage ermöglicht den Bewohnern auch bei eingeschränkter Mobilität eine Teilhabe am öffentlichen Leben. Die günstige Erreichbarkeit des Hauses stellt zudem ein wichtiges Kriterium für externe Besucher dar. Neben den Angehörigen und Freunden können dies Gruppen aus Kindergärten, Schulen oder Vereinen sein.
Mit der Integration einer Tagespflegeeinrichtung sowie den Aktivitäten des Trägervereins "Begegnungsstätte Fallbachhaus-Ronneburg e.V.", entstehen innerhalb der Senioren-Dependance weitere Angebote für Senioren aus der Region. Der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, zeigte sich darüber erfreut, dass die Arbeiten an dem Gebäude seit dem ersten Spatenstich im Mai so gut vorangegangen sind und betonte: „Die Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland gelten bereits jetzt als Vorzeigeprojekt für den ländlichen Raum. Um den Bewohnern der Senioren-Dependancen auch innerhalb der Häuser ein vertrautes Umfeld zu schaffen, orientieren wir uns am Konzept des Hausgemeinschaftsmodells.“ In Gruppen von zehn bis maximal zwölf Personen wirken die Bewohner bei der Gestaltung des Tagesablaufes selbst mit.
Im Mittelpunkt jeder Hausgemeinschaft befindet sich der zentrale Wohn- und Speiseraum mit einer offenen Küche. Daran schließen sich die Einzimmerappartements der Bewohner an. Das ermöglicht ein Leben in Gemeinschaft, aber auch Rückzug und Privatheit.
Von den vier Senioren-Dependancen in den Gemeinden Neuberg, Ronneburg, Limeshain und Hammersbach wurde bereits das Haus Neuberg eröffnet. Die Senioren-Dependance in Neuberg hat sich dabei in kürzester Zeit zu einem festen Bestandteil des Gemeindelebens entwickelt. So fand seit der Eröffnung im Juni bereits ein Boule-Turnier der Neuberger Vereine auf dem Gelände der Einrichtung statt – eine Kunstausstellung von drei Künstlern aus der Region kann noch bis zum 29. November besichtigt werden.