
Die intensive Fortbildung hatte das Pflegemodell nach Prof. Erwin Böhm zur Grundlage. An insgesamt 12 Fortbildungstagen lernten die Mitarbeiter die Grundlagen dieses Modells kennen. Hintergrund der Schulung ist die Spezialisierung der Betreuung demenziell veränderter Heimbewohner in einem Wohnbereich. Für diese Aufgabe konnten sich Mitarbeiter intern bewerben. Dabei mussten alle einen schriftlichen Wissenstest sowie eine Ausarbeitung in Form einer Projektarbeit erarbeiten.
„Neben der Schulung der Mitarbeiter werden wir auch baulich den Wohnbereich verändern“, so Heimleiter Michael Jahn. Es entsteht derzeit eine Wohnküche sowie eine „gute Stube“ mit Möbeln und Ausstattungsdingen aus der Zeit in der die Heimbewohner jung waren. Entstehen soll damit ein „daheim Gefühl“, das es dementiell veränderten Bewohnern leichter macht, sich im Pflegeheim wohl zu fühlen. Dass das Pflegemodell nach Prof. Böhm funktioniert, konnten alle Teilnehmer sowie Geschäftsführer Harald Seipp bei der Projektpräsentation sehen. Dabei wurde berichtet, wie sich der Alltag im Wohnbereich verändert hat und wie die Bewohner davon profitieren.
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