Mit einer „überdurchschnittlichen Prüfungsleistung“, wie Thorsten Zabel, Leiter der Dortmunder Bildungsakademie für Alten- und Krankenpflege (BAK) den Prüflingen bescheinigte, haben zehn Mitarbeiterinnen der Mülheimer Senioreneinrichtungen ihre einjährige Weiterbildung zur gerontopsychiatrischen Fachkraft in der Altenhilfe erfolgreich abgeschlossen. Nach der mündlichen Prüfung am Dienstag, 27. Mai, überreichte Zabel im Rahmen einer Feierstunde im Haus Gracht den frisch gebackenen Fachkräften ihre Zertifikate.
Die Themenbereiche des als berufliche Weiterbildung anerkannten Lehrgangs waren unter anderem psychiatrisch-medizinische sowie psychologische und sozialwissenschaftliche Grundlagen, pflegerische Maßnahmen im Umgang mit psychisch veränderten alten Menschen, spezielle Konzepte und Methoden in der Gerontopsychiatrie sowie rechtliche Aspekte. Sechs BAK-Dozenten haben die Teilnehmerinnen der berufsbegleitenden Weiterbildung zweimal wöchentlich unterrichtet, begleitet wurde die Maßnahme durch Hospitationen in Wohngruppen sowie konkrete Projektarbeit. „Mit der in der Altenhilfe überaus anerkannten Qualifikation zur gerontopsychiatrischen Fachkraft sind unsere Mitarbeiterinnen nun imstande, nicht nur alle Erkrankungen der Altersdemenz eindeutig zu identifizieren, sondern diese auch fachlich und konzeptionell zu begleiten“, freut sich Andrea Anders-Lübking von der Stabsstelle Qualitätsmanagement und Projekte der Mülheimer Sozialholding. Mit ihrer Zusatzqualifikation könnten die Altenpflegerinnen nun auch ihr Fachwissen verstärkt im Bereich der Hausgemeinschaften anwenden, welche die Sozialholding im Rahmen ihres Modernisierungskonzeptes plane, so Anders-Lübking.
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